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<pre>„Wir wollten um jeden Preis gegen Stuttgart gewinnen und es selbst in der Hand behalten. Das haben wir leider fahrlässig hergeschenkt“, sagte Bayer-Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger zum tabellarischen Kontrollverlust.  <p> Video: Wolfsburgs Daniel Didavi nach dem glücklichen 1:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt. (Quelle: Youtube/GetBigShowTV)  <p>  Die bisherigen Niederlagen taten dem Verein dabei vor allem deshalb richtig weh, weil es die Stuttgarter mit — nicht zu Unrecht — als machbar erachteten Gegnern zu tun bekommen hatte: Angesichts der dennoch kassierten Rückschläge setzt sich das Team vor den demnächst anstehenden Prüfungen gegen die Top-Klubs der Liga völlig unnötig unter Druck. <p> Immerhin war es ziemlich enttäuschend, wie uninspiriert der FSV nur wenige Tage nach dem mitreißenden Kick gegen die TSG zu Werke ging: Noch scheinen die Mainzer nicht in der Lage zu sein, ihre Leistungen auf einem vorzeigbar hohen Niveau zu konservieren. <p>  „Noch schlimmer, noch schärfer, noch unangenehmer, noch gefährlicher“ — Viktor Skripnik wählte nach der 0:1-Pleite in Ingolstadt drastische Worte, um die Situation der Bremer im Abstiegskampf zu beschreiben.  </pre>


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<pre>Einen etwas größeren Sprung hatte dem Team derweil die zwischenzeitlich eingeschobene 0:3-Schlappe in Frankfurt verwehrt, die den Fokus auf die eklatanten Schwierigkeiten in der Fremde lenkt.  <p> Video: Jonathas feierte einen Einstand nach Maß. Samstag wurde sein Wechsel nach Hannover perfekt, Sonntag traf er zum 1:0-Heimsieg gegen Schalke. (Quelle: Youtube/Hannover 96)  <p>  Zwar ergatterte die Ismael-Elf bekanntlich einen Punkt, dies aber größtenteils nur aufgrund eines herausragenden Diego Benaglios, der nicht nur einen Foulelfmeter entschärfte, sondern obendrein noch einige weitere Großchancen vereiteln konnte. <p> Während die Konkurrenz aus Frankfurt, Bremen und Hoffenheim derzeit nachweislich zu Siegen in der Lage ist, hat der VfB diesbezüglich schon eine ganze Weile nichts mehr anzubieten; der zehnte Saison-Dreier lässt mittlerweile bereits schier endlose sieben Partien auf sich warten. <p>  Wirft man einen Blick auf den vergangenen Spieltag und den 0:3-Auftritt bei Mainz 05, dann könnte sich dieses Schicksal durchaus wiederholen.  </pre> 


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<pre> Einen namhaften Ausfall haben am Samstag aber womöglich auch die Hannoveraner zu verkraften. Gemeint ist Null-Tore-Neuzugang Hugo Almeida, dem nach einer nicht geahndeten Tätlichkeit im Spiel gegen den FCA eine nachträgliche Sperre droht.  <p> Neben Dirk Schuster haben schließlich auch etliche Spieler die Hessen verlassen, die für die Wundertaten der vergangenen Jahre verantwortlich waren: Die hier entstandene Lücke dürfte von Norbert Meier & Co nicht zuletzt auch in mentaler Hinsicht beim besten Willen nicht zu schließen sein.  <p>  Als sehr viel naheliegender dürften sich da schon deutliche Anzeichen von Auflösungserscheinungen erweisen: Sollte erst einmal ein Führungstreffer das gleichfalls leicht angeschlagene Nervenkostüm der Grün-Weißen beruhigen, könnte es in der Folge dann sogar im Hurra-Stil zur Sache gehen. <p>  Als aussichtsreichster Kandidat auf diese Auszeichnung, der nicht bei Bayern oder Dortmund unter Vertrag steht, gilt Javier Hernandez — besser bekannt als „Chicharito“. <p>  für die Mannschaft von Florian Kohfeldt war es der vierte „Dreier“ aus den letzten fünf Spielen.  </pre>


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<pre> Werder könnte in diesem Keller-Duell einen Big Point landen. Ein Sieg wäre ein weiterer Schritt Richtung Klassenerhalt — da auf den HSV (zu Hause gegen Hertha), Ingolstadt (bei Hoffenheim) und Wolfsburg (in Mainz) sehr schwere Aufgaben warten.  <p> Immer noch fehlen den Kraichgauern sechs Punkte auf das sichere Ufer. Folglich könnte die Aufbruchsstimmung schnell wieder verfolgen sein, gelingt am Wochenende gegen Mainz (15:30 Uhr) nicht endlich der langersehnte Sieg.   <p> Video: Die Kritik an BVB-Coach Peter Bosz – wie etwa durch Michael Ballack – wir lauter und direkter. (Quelle: Youtube/SPORT1) <p>  – Auch Hakan Calhanoglu wartet mittlerweile schon seit etlichen Wochen vergeblich auf einen Höhenflug. Am Sonntag wird von dem türkischen Nationalspieler nun auf Schalke nach der Startbahn gesucht.  <p> In diesem einjährigen Bundesliga-Intermezzo haben die Braunschweiger keines der beiden Derbys gegen Wolfsburg verloren. Bei den „Wölfen“ blieben die „Löwen“ in der Hinrunde sogar mit 2:0 siegreich und die Rückrunden-Begegnung endete 1:1.  </pre>


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<pre> Die sich zuletzt häufenden Fehlschläge dürften es dabei nicht leichter machen, bislang ungenutzte Energiereserven freizulegen; stattdessen sehen es die Wettfreunde als wahrscheinlich an, dass der müde Kopf die Leistungskurve eher noch ein Stückchen weiter nach unten zieht.  <p> Während in Darmstadt die Gefühlslage zwischen Resignation und (Zweck-)Optimismus hin- und herschwankt, herrscht in Bremen erstmal Erleichterung.  <p>  Wie beispielsweise auch in der Vorsaison, als das „Wolfsrudel“ einen 2:1-Heimsieg über die Eintracht bejubeln durfte. <p>  „Heute ist sehr viel zusammengekommen, so etwas habe ich selten erlebt. 70 Minuten haben wir es ordentlich gemacht, standen defensiv stabil und haben gut verteidigt“, so ein sichtlich mitgenommener Stuttgart-Trainer nach der Partie.  <p> Das sah vor zwei Monaten noch ganz anders aus. Nach 20 Spieltagen lag der VfB auf Rang 14 und hatte nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Auf diesem befand sich damals Werder Bremen, der Gegner am kommenden Samstag.  </pre>


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